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Kyoto | Bambus, Gärten, Geikos, Tempel und Teezeremonie

Goldener Pavillion Kinkaku-j

„Bleibt so lange wie möglich in Kyoto“: sagte meine Freundin als ich sie nach einem Tipp für unsere Japan-Route fragte. „Kyoto ist fantastisch: die Tempel, das alte Viertel Gion, der Bambuswald und noch 1000 andere Dinge.“ Sie hatte recht, wir haben glücklicherweise auf sie gehört und waren fünf Tage in Kyoto.

In meiner Vorstellung war Kyoto eine kleine überschaubare Stadt. Aber Pustekuchen, mit über zwei Millionen Einwohnern ist sie immer noch eine Großstadt, wenn auch nicht so riesig wie Tokio. Kyoto ist wie ein Schachbrett angelegt. Man sollte meinen, dass die Orientierung leicht fällt, sollte man …
Die Realität sieht anders aus. In Kyoto fährt man Bus und das megagroße Liniennetz war gelegentlich etwas herausfordernd. U-Bahnen und Züge fahren natürlich auch hier, aber ohne Busse geht nichts. Letztlich sind wir (fast) immer gut von A nach B gekommen und haben uns durch das Liniendickicht gefriemelt.

Anfangs hat mich Kyoto fast überfordert. Mit über 1000 Tempeln und gut 400 Schreinen gehört die alte Kaiserstadt weltweit zu den kulturreichsten Metropolen. Im Raum Kyoto gibt es 17 Orte, die in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Also, wohin zuerst, welche Tempel und Schreine sind die besten? Die Entscheidung ist schwer, aber immerhin kann man in fünf Tagen einige der Schätze sehen.

♥  Unsere 9 schönsten Entdeckungen in Kyoto  ♥

Kinkaku-ji | Goldener Pavillon

Dass wir uns ins mega Getümmel der Besucher gestürzt haben, um eine der Top-Sehenswürdigkeiten Japans zu sehen, haben wir nicht bereut. Der Goldene Pavillon ist wundervoll anzusehen, gerade wenn sich der mit Blattgold überzogene Tempel im See spiegelt. Der Aufenthalt ist kurzweilig, wir haben den See umrundet und sind durch die Gartenanlage gelaufen, das wars dann auch schon.
Hier sind extrem viele Touristengruppen unterwegs. Lasst Euch nicht abschrecken, Ihr könnt dem etwas aus dem Weg gehen, wenn Ihr ganz früh oder kurz vor Toresschluss kommt.

Goldener Pavillion Kinkaku-ji

Goldener Pavillion Kinkaku-ji

Mit den Buslinien 101 und 205 vom Bahnhof Kyoto bis Kinkaku-ji-mae, Fahrzeit ca. 30 Minuten. Geöffnet 09.00 – 17.00 Uhr, Eintritt 400 Yen (300 Yen für Kinder).

 

Burg Nijo-jo

Die Burg aus dem 17. Jahrhundert war einst Sitz der Shogune. Hier dürfen Besucher das Innere des Gebäudes betreten, allerdings barfuß oder auf Socken. Das ist auch gut so, wenn man über die „singenden“ Böden läuft. Sie wurden aus Angst vor Attentätern so verlegt, dass sie bei jedem Schritt „singen“ (aber nicht knarren). In Japan werden sie Nachtigallböden genannt.

Die weitläufige Gartenanlage ist von einer riesigen Mauer mit Wassergräben umgeben. Ich fand sie fast noch sehenswerter als die Gebäude. Die verschiedenen Gärten strahlen eine perfekte Ästhetik und Harmonie aus. Mein Favorit war der Ninomaru-Garten. Die Kranich- und Schildkröteninsel im Teich symbolisieren Langlebigkeit.
Wir waren hier gut zwei Stunden unterwegs, unser Fazit – absolut lohnenswert.

Kyoto Burg Nijo-joNijo-jo Garten, KyotoBurg Nijo-jo, Kyoto

Mit den Buslinien 9, 50 und 101 vom Hauptbahnhof bis Nijo-jo, mit der U-Bahn, Tozai Linie bis zu Haltestelle Nijo-jo-mae. Geöffnet 08.45 – 17.00 Uhr, Einlass bis 16.00 Uhr. Eintritt 1000 Yen (350 Yen für Kinder).

 

Fushimi-Inari-Taisha

Wir sehen ROT. Der Shinto-Schrein war der erste, den wir uns angesehen haben und er ist in echt genauso beeindruckend wie auf den Bildern, die wir vorab gesehen haben. Der Weg auf den 233 Meter hohen Mount Inari führt über einen Pfad mit Tausenden rot leuchtenden Tori (Schreintore). Sie scheinen endlos zu sein, so wie anfangs auch die Schlange der Besucher. Auch hier gilt wieder, je weiter ihr den Berg hochlauft, desto leerer wird es. Am Ende waren wir ganz allein.

Kyoto Fushimi Inari Taisha, EingangstoriKYOTO Fushimi Inari TaishaKyoto Fushimi Inari-Taisha Schrein

Mit dem Zug JR Nara-Linie (JR = Japan Railways) vom Hauptbahnhof bis zur Station Inari, Fahrzeit ca. 15 Minuten. Durchgehend geöffnet, Eintritt frei.

 

Tenryu-ji Temple | Tempel des himmlischen Drachen

Im Nordwesten Kyotos liegen die Viertel Arashiyama und Sagano, die genauso reich an berühmten Sehenswürdigkeiten sind wie das östliche Stadtzentrum.
Vom Bahnhof Arashiyama laufen wir ca. 15 Minuten bis zum Tenryu-ji. Er ist der bedeutendste Tempel der Gegend (aus dem 14. Jahrhundert) und gehört auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Selbst dieser wunderschöne Zen-Garten ist ein Naturdenkmal. Japanische Gärten zeichnen sich durch eine enorme Ästhetik aus. Man sieht ihnen an, dass sie mit Hingabe und Liebe gepflegt werden. Die Verbindung des Gartens mit den Bergen im Hintergrund, ist ein perfektes Beispiel für shakkei, was „geliehene Landschaft“ bedeutet. Sehr sehenswert!

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Vom Hauptbahnhof fahren JR-Züge der Sagano-Linie bis Saga-Arashiyama und mit dem Stadtbus 28 bis Tenryu-ji-mae. Öffnungszeiten, 08.30 – 17.00 / 17.30 Uhr (je nach Jahreszeit), Eintritt 800 Yen (Haupthalle und Garten), 500 Yen nur den Garten.

Der Tenryu-ji Tempel und der Arashiyama-Bambushain lassen sich bestens verbinden. Vom Nordtour des Tempels kommt Ihr direkt in den Bambuswald.

 

Arashiyama Bambushain

Ein grüner Wald aus Bambus? Gleich neben dem Tenryu-ji Tempel steht der magische Bambushain. Das Besondere ist, dass Tausende der über 10 Meter hohen Bäumen dicht an dicht stehen und nur ein difuses Licht durchlassen. Wir fühlen uns wie in einer Filmkulisse. Ich hätte nicht gedacht, dass Baumstämme so mystisch sein können.
Der beste Zeitpunkt für einen einsamen „Waldspaziergang“ ist ganz früh am Morgen (zwischen 06.00 und 07.00 Uhr). Ich habe gehört, dass sich tagsüber Besuchermassen dicht an dicht drängen. Wir hatten Glück, am späten Nachmittag war der große Ansturm schon vorüber.

Arashiyama Bambushain, Kyoto

Bambuswald Kyoto, Arashiyama

Anfahrt nach Arashiyama wie beim Tenryu-ji Tempel. Der Bambushain ist durchgehend geöffnet, der Eintritt ist frei.

 

Kiyomizu-dera |Tempel des Reinen Wassers

An einem regnerischen Tag drängen wir uns mit vielen anderen Besuchern unter bunten Regenschirmen durch die Tempelanlage Kiyomizu-dera. Der Tempel aus dem 8. Jahrhundert ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Kyotos (Unesco-Weltkulturerbe). Weder das Wetter noch der eingerüstete Turm können dem Charme etwas anhaben. Schon für den sensationellen Blick über die Stadt lohnt sich der Weg hier hoch, selbst an einem grauen Tag wie heute.

Innerhalb des Tempels befindet sich der Jishu-jinja Schrein. Hier kann man versuchen, seiner unerfüllten Liebe auf die Sprünge zu helfen. Wir haben es ausprobiert und sind die 18 Meter zwischen den zwei „Liebessteinen“ mit geschlossenen Augen gelaufen. Wer den Zielstein verfehlt, wird vorerst wohl kein Liebesglück finden. Man kann sich auch führen lassen, das bedeutet dann, dass man auch Hilfe braucht, die wahre Liebe zu finden. Wir haben übrigens beide den Zielstein direkt erreicht.

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Mit der Buslinie 100 oder 206 vom Hauptbahnhof bis Gojo-zaka. Geöffnet 06.00 – 18.00 Uhr, Eintritt 400 Yen (Kinder 230 Yen). 

Das Altstadtviertel Gion und die Jagd auf Maikos

Das Altstadtviertel Gion liegt im Stadtbezirk Higashiyama östlich des Kamo-Flusses. Ein Hauch des alten Japans weht durch die Gassen, denn hier stehen noch viele Machiya, traditionelle Holzhäuser japanischer Bauart. Ein Spaziergang am Abend ist besonders schön, wenn die Laternen vor Restaurants und Bars leuchten.

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Der untere Bereich von Gion wird Geisha District genannt. Knapp 200 Geikos (so heißen Geishas in Kyoto) arbeiten hier bzw. sind in der Ausbildung (Geisha-Azubis nennt man Maikos). Sie sind sagenumwobene Unterhaltungskünstlerinnen, mehr noch, sie sind eine japanische Institution.

Doch leider wird den Geikos das Leben schwer gemacht, denn der Fotowahn einiger Touristen nimmt groteske Züge an. Sie lauern ihnen regelrecht auf, verfolgen sie oder versperren ihnen den Weg, nur für ein Foto. Die „Benimm-Tafeln“ für Touristen hatten wenig Erfolg, deshalb wird jetzt stärker durchgegriffen und es gibt an einigen Orten und auf privaten Wegen ein Fotoverbot.

Das war im Sommer noch nicht so und wir hatten ohnehin riesiges Glück, zwei Geikos zu treffen. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und schon gar nicht am Rande des Altstadtviertels. Plötzlich standen die beiden Schönheiten vor uns, da musste ich einfach fragen, ob wir ein Foto von ihnen machen dürfen.

Kyoto Gion Geiko / Maiko Kyoto Gion Geiko / Maiko

Traditionelle Teezeremonie in Kyoto

Wie der Käse zur Schweiz, gehört der grüne Tee nach Japan. Im 8. Jahrhundert kam er aus China ins Land. Anfangs war er Mönchen und Wohlhabenden vorbehalten, im Laufe der Zeit verbreitete sich der Genuss von Tee in ganz Japan. Grundlagen und Ablauf der Teezeremonie wurden schriftlich festgelegt. Alle Bewegungsabläufe folgen einer strengen Choreografie.

Eine traditionelle Teezeremonie beginnt immer mit der Reinigung. Dafür stehen Wasser und eine Schöpfkelle bereit. Wir waschen uns Mund und Hände, das Ritual haben wir ähnlich schon an Shinto-Schreinen gesehen.

Danach betreten wir das kleine Teehaus und sehen uns im spartanisch eingerichteten Raum um. Eigentlich gibt es nur Tatami-Matten und eine Bildrolle. Alle Aufmerksamkeit soll dem Tee gewidmet werden, nichts soll ablenken.

Wir knien nebeneinander und folgen aufmerksam den Erläuterungen. Die Bewegungsabläufe werden formvollendet ausgeführt, ob es das Falten eines Tuches ist oder das Ablegen eines Löffels. In der Zeremonie wird nach absoluter Perfektion gestrebt. Von unserer Teemeisterin werden die einzelnen Schritte zur Zubereitung des Matchatees erklärt, dann sind wir an der Reihe. Mit einem Bambusquirl schlagen wir den Tee schaumig, der in seiner Konsistenz eher an eine Suppe erinnert. Wir sind weit von der Brillanz der Meisterin entfernt, doch der Sohn hat Talent (jedenfalls mehr als ich) und genießen beide die einstündige Zeremonie, die etwas sehr Spirituelles hat.

Kyoto Teezeremonie

 

Entspannen am Kamo-Fluss

Am Ufer des Kamo-Flusses könnt Ihr eine Sightseeing-Pause einlegen, picknicken (Vielleicht mit einer Bentobox?) oder ein wenig flanieren. Schicker ist es, auf einer der Terrassen die leichte Brise vom Fluss bei einem Drink oder einem leckeren Essen zu genießen. Zu den Bars und Restaurants kommt Ihr von der Gasse Ponto-cho, die Ihr Euch auch nicht entgehen lassen solltet. Die Terrassen werden speziell für die Sommermonate angebracht. Dort zu essen hat seinen Preis, deshalb waren wir nur ganz bescheiden am Flussufer spazieren.

Kyoto Tipp Kamo-Fluss Kyoto Tipp Kamo-Fluss


Fazit:
Kyoto hat mich verzaubert, auch wenn die Stadt auf den ersten Blick nicht wirklich schön ist. Wenn Ihr nach Kyoto reisen wollt, solltet Ihr Euch darauf einstellen, dass es sehr voll werden kann. Durch die Altstadtgassen Gions schieben sich Touristenmengen, an den Tempeln werden Buslandungen von Reisenden ausgespuckt. Unserer Begeisterung hat dies keinen Abbruch getan, auch wir sind Touristen und haben uns an all den tollen Tempeln und Sehenswürdigkeiten Kyotos erfreut. Ich würde jederzeit nach Kyoto zurückkehren, vielleicht eines Tages mit meinem Herzensmann und dann noch mindestens einen Tag dranhängen.

Für den Teenager ist Kyoto auf Platz 3 nach Tokio und Osaka gelandet. Erstaunlich, denn er erinnert sich an jeden Tempel und die Teezeremonie war eines seiner Highlights. Doch die Megastädte mit ihrem Bling Bling haben ihn noch ein kleines bisschen mehr fasziniert.

Kyoto-Tipps | Orientierung und Rumkommen

Nach Kyoto kommt man hervorragend mit dem Zug. Von Odawara (Hakone-Region) waren wir mit dem Shinkansen drei Stunden unterwegs. Ähnlich lange dauert auch die Fahrt von Tokio. Osaka ist schon in 30 Minuten zu erreichen.
Der Hauptbahnhof liegt im Süden Kyotos. Auf seiner Nordseite befindet sich der Busbahnhof, vom dem zig Buslinien in alle Ecken der Stadt verkehren. Ein Busticket kostet 230 Yen, eine Tageskarte 500 Yen. Es ist üblich, hinten einzusteigen und vorn auszusteigen, nachdem man beim Fahrer bezahlt hat.
Die U-Bahn haben wir in Kyoto nicht einmal benutzt. Entweder waren wir mit dem Bus unterwegs oder den JR-Zügen bzw. JR-Bussen, die wir durch unseren Japan Rail Pass kostenlos nutzen konnten.

Der nächste internationale Flughafen ist der Kansai Airport (KIX) in Osaka, den man mit dem Expresszug in nur 75 Minuten erreicht. Vom Itami Airport (ITM) Osaka könnt Ihr nur innerjapanisch fliegen.

Essen und Schlafen in Kyoto

Unser Hotel WBF Gojo Omiya liegt zentral in Kyoto, zwischen Hauptbahnhof und Stadtzentrum. Die Stadtbusse fahren direkt vor dem Hotel ab. Die Zimmer sind zwar sehr klein, aber gut ausgestattet, im Sommer war für uns die Klimaanlage wichtigstes Kriterium. Da Hotelpreise in Kyoto relativ hoch sind, empfehle ich das WBF Gojo Omiya vor allem wegen des tollen Preis-/Leistungsverhältnisses und der guten Lage.

Einen Hoteltipp meiner Freunde Janine und Andi vom Blog findinghummingbirds gebe ich gern weiter. Sie schwärmen vom Hotel Stay inn Kyoto Gojo und waren gleich zweimal dort.

Plant Ihr Euren Kyoto-Trip in der Kirschblüten- oder Herbstlaubsaison, solltet Ihr Euch rechtzeitig um eine Unterkunft kümmern. Die Hotels sind trotz hoher Preise schnell ausgebucht. Wenn Ihr in Kyoto nichts findet, könnt Ihr nach Osaka ausweichen. Mit dem Schnellzug sind es nur 30 Minuten Fahrzeit.

Ich würde Euch an dieser Stelle gern ein paar Restaurants empfehlen, leider habe ich vergessen, wie sie heißen. Bis auf eines, das Kushihachi Shijo Omiya war unser absoluter Favorit. Dort gab es verdammt leckere Spieße, Sushi und 100 andere Leckereien. Wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen. Das witzigste an dem Laden war das Personal. Wann immer Gäste kommen oder gehen, rufen alle laut im Chor „Hallo und Willkommen“ bzw. „Vielen Dank und Aufwiedersehen“.

Als wir in Arashiyama und Inari waren, haben wir uns durch das japanische Fastfood-Angebot gefuttert. Nicht alles war lecker, aber interessant allemal. Zum Beispiel die Gurke am Stil, die einen merkwürdigen Beigeschmack hatte.

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Transparenzerklärung: Diese Reise haben wir selbst finanziert. Alle Orte, Hotels und Restaurants sind meine persönliche Empfehlung und keine Werbung.


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12 Kommentare

  1. Das ist so toll, wie Du uns auf die Reise mitnimmst! Ich möcht ja un-un-unbedingt nochmal nach Japan, aber der Flug ist so dermaßen CO2-heftig, dass ich das länger vorbereiten werde und dann auch wirklich mindestens drei Wochen hin will, lieber vier. Und das geht derzeit – jedenfalls mit dem Mann – noch nicht. Bis es soweit ist, dürste ich nach Deinen Berichten. 🙂
    LG /inka

    • Ines sagt

      Vielen lieben Dank für die Blumen Inka. Wir reisen ja auch nicht so oft in die Ferne, aber mein Sabbatical war ein guter Anlass, einen ganzen Monat unterwegs zu sein. Die Flüge sind heftig und das schlechte Gewissen fliegt auch bei mir mit, aber wir haben jeden Flug kompensiert und die Zeit zu zweit mit meinem Teenager-Sohn war so toll. 🙂 Das nächste Mal würde ich mir gern mehr Zeit für Japan nehmen. Ein zweiter Besuch (in ein paar Jahren mit meinem Herzensmann) steht auf meiner Wunschreiseliste.
      Liebe Grüße, Ines

  2. Ach, schön! Wobei ich leise zu bezweifeln wage, dass meine Rasselbande an den ganzen Tempeln Gefallen gefunden hätte. Die waren schon nach dem Fushimi Inari (den wir spät abends besucht haben) bedient. Wir haben dann Kontrastprogramm gemacht, waren am Stadtrand in einem riesigen Familien-Onsen und haben uns durch den Nishiki-Naschmarkt gefuttert. Wenn ihr den noch nicht kennt, müsst ihr auf jeden Fall noch mal nach Kyoto fahren!!

    Sayonara
    Jenny

    • Ines sagt

      Der Nishiki-Naschmarkt und vieles mehr habe ich mir für später mal aufgehoben ;-). In ein paar Jahren möchte ich gern noch einmal nach Japan fahren. Ihr seid ja auch Wiederholungstäter.
      Sayonara, Ines

  3. Anne sagt

    Fantastische Bilder und tolle Berichte Eurer Touren,da kommt direkt Fernweh auf.Tolle Eindrücke von den Sehenswürdigkeiten Japans ,ich bin begeistert.

  4. Liebe Ines, wenn ich das lese, möchte ich sofort wieder hin! Wo habt Ihr denn Eure Teezeremonie gemacht? War alles einfach zu verstehen für Nicht-Japaner?
    Liebe Grüße und ein gutes neues Jahr,
    Maria

    • Ines sagt

      Ganz lieben Dank. Wir waren im Zentrum Kyotos im FUKUJUEN Kyoto Flagship Store.
      Liebe Grüße und Dir auch ein tolles Jahr 2020. Ines

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